Tenor
Was Wirtschaft kann · Folge 2
Heute Morgen, erster Kaffee, Handelsblatt. „Alphabets Waymo-Taxis starten in München.“
Wo ist Europa?
World Humanoid Robot Games. 2.056 Roboter, 666 Teams aus 16 Ländern, 51 Wettbewerbe. Sie laufen, spielen Fußball, tanzen und erledigen Aufgaben aus Fabriken und Restaurants. Deutschland ist übrigens auch dabei.
Weniger ACAB. Mehr ILU.
Halb sauber ist das neue sauber. Und keiner steht mehr auf.
Gestern habe ich 13 Euro für eine halbe Autowäsche bezahlt. Und mich nicht beschwert. Genau das ist das Problem.
Am Flughafen. Und wieder heule ich wie ein Schlosshund.
Eigentlich sollte es Routine sein.Mein Sohn lebt in Singapur.
Vatertag. Ohne Bollerwagen.
Heute mal kein Tipp, keine Strategie, kein Framework. Heute nur ein Gedanke zum Vatertag. Über das stärkste Netzwerk, das ich kenne. Vatertag. Ohne Bollerwagen.
May the 4th. Und für wen drehst du um?
Han Solo hatte keinen Grund zurückzukommen. Er hatte sein Geld. Er hatte sich verabschiedet. Der Krieg war nicht seiner. Und trotzdem, in dem Moment, in dem Luke Skywalker im Visier von Darth Vader war und es keine Ausrede mehr gab, keine Strategie, keine Berechnung, dreht Han Solo seinen Falcon um. Ich habe diese Szene als junger Mann mindestens zwanzigmal
Frohe Ostern mit meinem Freund Harvey
Wer den Filmklassiker „Mein Freund Harvey" kennt, weiß: Harvey ist ein Puka – ein riesiger, unsichtbarer Hase. Sein bester Freund Elwood P. Dowd hat einen Satz gesagt, der mich seit Jahren begleitet:
Digitalisierung mit diplomatischem Gewicht.
Oder warum Dänemark oft einen Schritt weiter ist. 🇩🇰 Ich war gestern im dänischen Konsulat in München. Kein offizielles Programm, sondern ein konzentrierter Austausch mit Menschen, die nicht darüber reden, ob Digitalisierung wichtig ist, sondern was man konkret daraus macht.
Mahner oder Macher?
Wer führen will, darf nicht erst am Montag reagieren.Die Eskalation im Nahen Osten kam nicht aus dem Nichts.Wochenlang war spürbar, dass sich etwas zusammenzieht.Spannungen. Drohungen. Truppenbewegungen.Und trotzdem erleben wir wieder das europäische Ritual:
Weltklasse im Verstecken – Zeit, dass wir uns zeigen.
Du bist gut. Nur keiner weiß es. Aschermittwoch. Klartext.
Sichtbarkeit beginnt, wo du nicht mehr allein bist.
Irgendwann merkst du das. Nicht plötzlich, sondern eher nebenbei. Du sitzt da, schreibst oder sprichst, wie du es immer getan hast und stellst auf einmal fest: Du redest nicht mehr nur mit dir selbst. Da draußen sitzen Menschen. Mehr, als du persönlich kennst.
Heute wäre mein Vater 102 geworden...
... und ich merke beim Schreiben, dass ich dabei lächle. Nicht aus Wehmut, eher aus diesem stillen Gefühl, dass manches Leben einfach rund war. Er ist in hohem Alter gestorben und das fühlt sich richtig an, nicht dramatisch, nicht offen, eher wie ein gut erzählter letzter Absatz.
Der einzige, vor dem Chuck Norris Respekt hat
Ich möchte euch von einem Abend erzählen, der mir gut getan hat. Nicht weil besonders gut inszeniert war. Er hat gezeigt, wie Zukunft entstehen kann, wenn Haltung, Unternehmergeist und Vertrauen zusammenkommen.
Happy Birthday, Bulgarien! 🇧🇬
Es gibt Abende, die sind einfach besonders. Nicht nur, weil sie eine Nation feiern, sondern weil sie etwas Größeres symbolisieren: Gemeinschaft, Zusammenarbeit und die Kunst, Brücken zu bauen.
Ich will wieder groß denken.
Ich will wieder groß denken. Nicht im Meetingraum. Nicht nach Freigabe. Nicht, wenn alles sicher ist. Sondern jetzt. Mitten im Chaos, im Leben, in diesem Gefühl von: „Da geht mehr – verdammt nochmal.“